Kategorie: Asylhilfe Bruckmühl

Herzlich willkommen Bufdi Bibiana Treffer

Asylhilfe Bruckmühl freut sich über hauptamtlichen Neuzugang im Team

Bruckmühler Rathaus statt Hotel-Praktikum in Italien: Aufgrund von Corona hat Bibiana Treffer ihre Pläne nach dem Abitur gründlich „über den Haufen geschmissen“ und ist seit November im Bundesfreiwilligendienst der Gemeinde Bruckmühl für die Asylhilfe tätig. Die ersten Wochen sind bereits vorüber und die Bad Aiblingerin ist mitten im Geschehen eingebunden.

Manfred Böttger aus dem ehrenamtlichen Leitungsteam der Asylhilfe hat die 18-Jährige sowohl in die Administration als auch in die praktischen Tätigkeiten eingebunden und sie zum Beispiel den Ansprechpartnern bei Behörden vorgestellt. Auch mit Geflüchteten ist sie in Kontakt – soweit dies die aktuelle Lage zulässt. Eine Herzensangelegenheit wäre zum Beispiel die Wiederaufnahme des Nachhilfeunterrichts gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Team am Samstag Nachmittag, ein Termin dafür ist allerdings noch vollkommen offen.

Ob nun Hotel im Ausland oder Asylhilfe vor Ort – Bibiana Treffer ist sich sicher, dass sie mit ihrer praktischen Arbeit nach dem Abitur einen soliden Erfahrungsschatz für ihre Zukunft legt. Und speziell zu ihrer Motivation für eine Tätigkeit bei der Asylhilfe gefragt, erzählt sie: „Es wird viel diskutiert über Geflüchtete. Speziell von Leuten, die nie mit ihnen zu tun haben. Das will ich ändern.“ In diesem Sinne freuen sich die Gemeinde Bruckmühl und die Asylhilfe auf eine erfahrungsreiche und interessante Zusammenarbeit.

 

Bibiana Treffer ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Asylhilfe. Sowohl Geflüchtete als auch alle anderen Bürger der Gemeinde können sehr gerne mit ihr Kontakt aufnehmen. Am besten ist dies per Mail unter asylhilfe@bruckmuehl.de möglich.

Schul-Lockdown ohne IT daheim

Erfolgreiche Integration der Familie Al Khobbi in Bruckmühl

Wärme empfängt mich, als ich das Haus der Familie Al Khobbi in Heufeld betrete. Diese Wärme rührt zum einen von dem kleinen Bollerofen her, der im Flur zwischen Küche und Wohnzimmer steht. Zu einem wesentlich größeren Teil stammt sie von der familiären Herzlichkeit und tiefen Verbundenheit. Diese Innigkeit ist konstant und erfüllt den ganzen Raum, in dem wir uns zusammensetzen, um über die vergangenen Wochen nach dem Lockdown zu sprechen.

Vater Ahmed Al Khobbi kam vor fünf Jahren mit seinen beiden ältesten Söhnen Mahmoud, heute 21 Jahre, und Mohamad, jetzt 22 Jahre, aus Syrien nach Deutschland. Warum sie geflohen sind? Eine Vergangenheit in einem kriegsgebeutelten Land, eine Gegenwart mit täglicher Angst und eine Zukunft, in der die Söhne zu einem Armee-Dienst verpflichtet sind, bei dem sie Landsleute töten müssten. Um diesem Kreislauf zu entgehen, wählten zunächst die ältesten männlichen Familienmitglieder den Weg Richtung Europa. Ein Jahr später folgten seine Frau Khadijeh Al Youssef mit den Söhnen Mouamen und Muhannad. Die vielen M-Namen sind echte Zungenbrecher für mich, doch bei der Tochter Sham, die vor zwei Jahren in Bad Aibling geboren wurde, tue ich mich deutlich leichter. Die Kleine wird als Nachzügler von allen liebevoll umsorgt und mit Sicherheit zu Recht verwöhnt.

Zuerst die Weiterleitung, dann die Arbeit

Ihre Brüder hatten es da in den letzten Monaten deutlich schwieriger: Der Lockdown im März traf auch sie vollkommen unvorbereitet. Muhannad ist mittlerweile 13 Jahre alt, spricht perfekt deutsch und geht in die 6. Klasse der Mittelschule in Heufeld. Doch wie an all die Aufgaben kommen, die die Lehrer über die verschiedenen Portale oder per Mail zusenden? Ein Handy hat er zwar, zum Ausdrucken wurden die Dokumente an einen Nachbarn weitergeleitet, der sie freundlicherweise ausdruckte. Bis sich dieses Procedere eingespielt hat, verging einige Zeit und machte den Alltag nicht einfacher. Der 9-jährige Muhannad erhielt seine Aufgaben von der Aiblinger Schule per Post. Dadurch entfiel zwar das Ausdrucken, aber alles lief zeitlich verzögert ab. Die Eltern und der große Bruder versuchten natürlich so viel wie möglich bei den Aufgaben zu helfen. Doch daneben wurde eine Person in dieser Zeit noch wichtiger, als sie es eh schon war: Die Patin Monika Winter-Wessely kam regelmäßig vorbei, um gemeinsam mit den Jungs nicht den Überblick über die Aufgaben zu verlieren. „Ohne Monika wären wir aufgeschmissen“, berichtet Vater Al Khobbi. Und das gilt nicht nur für die letzten Monate, sondern für viele Jahre, in denen sie die Familie durch den Behördendschungel begleitet und im Alltag berät.

Vater Al Khobbi traf in der Zeit nach dem Lockdown wie so viele die Kurzarbeit. Doch inzwischen ist er stolz über seinen kürzlich erhaltenen, unbefristeten Arbeitsvertrag bei der Firma Fritzmeyer in Heufeld. Das ist vor allem natürlich sein eigener Verdienst. Sohn Mahmoud ist im zweiten Lehrjahr seiner Mechatroniker-Ausbildung. Vater und Bruder sind also – auch in puncto Arbeit – die besten Vorbilder für die Jüngeren.

Angekommen um zu bleiben

In einem weiteren Punkt sind sich alle einig: Ihre neue Heimat in Oberbayern möchten sie auf keinen Fall verlassen. Die Jungs sind beide im Fußball-Verein SV-DJK Heufeld und vermissten während des Lockdowns vor allem auch das Zusammensein mit den Freunden. „Integration deluxe“ kann Muhannad vorweisen: Bereits jetzt ist er in der Jugend-Feuerwehr aktiv und möchte ihr auch in Zukunft treu bleiben.

Mohamad, Khadijeh Al Youssef mit Sham, Muhannad, Mouamen und Mahmoud Al Khobbi (von links nach rechts)

Wir alle hoffen, von Schul-Schließungen und Quarantäne verschont zu bleiben. Doch sollte es kommen, ist die Familie zumindest IT-mäßig besser vorbereitet: Patin Monika Winter-Wessely hat in der Zwischenzeit privat einen PC mit Drucker organisiert. Damit sind die Voraussetzungen schon einmal um 100 Prozent besser als im März 2020.

Gesundheit für alle steht bei den Zukunftswünschen ganz oben. Das dies nicht selbstverständlich ist, erfuhr Vater Al Khobbi im eigenen familiären Umfeld: Seine eigene Mutter lebte noch in Syrien und ist kürzlich an Corona gestorben. Frieden würde mit Sicherheit auch die medizinische Versorgung in Syrien verbessern, doch dahin ist es leider ein langer Weg. Für die eigene Familie wünschen sich alle darüber hinaus Sicherheit und Freiheit. „Deutschland ist ein schönes Land, wir schätzen vor allem den Respekt der Menschen!“, sind sich alle einig. Und mit ihrer familiären Kraft und Herzlichkeit können sie uns allen auch viel geben.

 

Brigitte Paul für die Asylhilfe Bruckmühl

Michaelimarkt 2019: Es duftete in Bruckmühl

Oktober 2019: Am Stand der Asylhilfe Bruckmühl zum Michaelimarkt 2019 konnten Kräutersäckchen gefüllt werden
Die Asylhilfe Bruckmühl brachte gemeinsam mit SALUS einen frischen Duft nach Bruckmühl: Zum Michaelimarkt konnten vorbereitete Säckchen zunächst auf Wunsch mit arabischen Schriftzeichen personalisiert werden. Anschließend wurden sie mit verschiedenen Kräutern von SALUS individuell gefüllt. Zum Schluss standen die Näherinnen der afghanischen Nähgruppe aus Bruckmühl bereit, um die Säckchen zu schließen. Erfahrungsgemäß verströmen die Säckchen ihr wohlriechendes Aroma daheim über viele Jahre hinweg.

Michaelimarkt 2019: Asylhilfe Bruckmühl mit Kräutern und Märchen

In diesem Jahr präsentiert die Asylhilfe Bruckmühl zum Michaelimarkt am 6. Oktober 2019 zwei ganz besondere Attraktionen: Die afghanische Nähgruppe in Bruckmühl bereitet im Vorfeld verschiedenen Säckchen vor. Diese können vor Ort mit Kräutern von Salus gefüllt und zugenäht mit nach Hause genommen werden. Die Säckchen verströmen ihr wohlriechendes Aroma daheim über viele Jahre hinweg.

 

In einer zweiten Holzhütte wird es gemütlich: In ein orientalisches Märchenzelt verwandelt werden hier unter anderem Geschichten aus 1001 Nacht vorgelesen. Inmitten des Markttrubels wird so eine kleine Oase der Ruhe geschaffen. Ob Groß oder Klein – alle sind zum Zuhören eingeladen.

 

Wir freuen uns über viele Mitmacher, Zuhörer, Interessierte und Neugierige an beiden Ständen der Asylhilfe.

So schön ist es bei uns daheim

Wandern mit Eseln & Ponys beim Ferienprogramm der Asylhilfe Bruckmühl und A.L.M.

Wandern mit Eseln & Ponys beim Ferienprogramm der Asylhilfe Bruckmühl und A.L.M.
Wandern mit Eseln & Ponys beim Ferienprogramm der Asylhilfe Bruckmühl und A.L.M.
Wandern mit Eseln & Ponys beim Ferienprogramm der Asylhilfe Bruckmühl und A.L.M.

Bei wunderbarem Sommerwetter fand am 7. August das erste Ferienprogramm der Asylhilfe Bruckmühl – gemeinsam organisiert mit A.L.M. AlpenLebenMenschen (DAV und Malteser) – statt. Bei dem Therapiehof Leiten in Feldkirchen-Westerham startete eine Wanderung mit Eseln und Ponys.

Zunächst halfen die Kinder beim Putzen, Striegeln und Hufe auskratzen der Tiere. Mit vier Ponys und zwei Esel ging es anschließend in den Wald. Abwechselnd durfte geritten und geführt werden. Nach dem Spaziergang durch Wald und Wiesengrund gab es eine Brotzeit. Die Tiere nutzten die Zeit für eine gemütliche Pause zum Grasen.

Zurück auf dem Hof erhielten die Tiere eine Dankeschön-Karotte und durften wieder in ihren Stall. Zum Abschluss des Vormittages wurden noch die anderen Tiere des Hofes besucht. Für alle Teilnehmer des Ferienprogrammes war es ein wunderschönes Erlebnis.

Ferienprogramm der Asylhilfe Bruckmühl: Wandern mit Eseln & Ponys und Ausflug ins Deutsche Museum

In diesem Jahr beteiligt sich die Asylhilfe Bruckmühl zum ersten Mal an dem Ferienprogramm der Gemeinde. Von Tieren bis Technik – für jede Altersgruppe und Vorliebe ist etwas dabei. Beide Termine können über die Anmeldung im Rathaus gebucht werden.

Der erste Termin findet am 7. August statt. In Kooperation mit A.L.M. AlpenLebenMenschen (DAV und Malteser) besteht von 9 Uhr bis 13 Uhr die Möglichkeit zum Wandern mit Eseln und Ponys auf dem Therapiehof Leiten in Feldkirchen-Westerham. Die zwei Ponys Emil und Nemo sowie die Eseldame Frieda mit ihrem Fohlen Josefine mit ihren ganz eigenen Charakteren machen die Runde im Wald mit Picknick zu einem unvergesslichen Vormittag. Die Kinder können während des Spazierganges abwechseln auf den Tieren reiten und sie führen. Dieses Programm eignet sich für Kinder ab 6 Jahre bis ca. 12 Jahre. Die Teilnahme kostet 5 Euro, Geschwisterkinder zahlen 3 Euro.

Am 20. August wird ein Ausflug nach München mit dem Zug unternommen: Ziel ist das Deutsche Museum direkt an der Isar. Die Teilnehmer erhalten eine altersgerechte Führung und können sich anschließend im gesamten Museum umschauen. Dieses Angebot richtet sich an Kinder ab ca. 6 bis 14 Jahre, eine Anmeldung kostet 8 Euro bzw. ab 14 Jahre 12 Euro.

Deutsches Museum, Hauptturm. Der Hauptturm des Deutschen Museums, 1911 nach Plänen von Gabriel von Seidl fertiggestellt, galt mit seiner Höhe von 65 Metern lange als höchster Profanbau Münchens. Nach langwieriger Restaurierung bietet sich von der Turmplattform ein atemberaubender Blick über München. Foto: Deutsches Museum
Exponate zum Anfassen: Auch im neuen Kinderreich geht es ums Begreifen. Foto: Deutsches Museum
Wandern mit Eseln und Ponys in der wunderschönen Umgebung von Feldkirchen-Westerham, Quelle: Therapiehof Leiten
Wandern mit Eseln und Ponys in der wunderschönen Umgebung von Feldkirchen-Westerham, Quelle: Asylhilfe Bruckmühl

Okemma und bleim

Semere Mengesteab aus Eritrea und Simon Gebhardt, Ausbildungsleiter bei Neenah Gessner

Manche suchen ständig nach neuen Herausforderungen im Leben, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Und für manch andere ist Alltag das Schönste, was ihnen passieren kann. Denn Alltag bedeutet für sie Sicherheit und eine Zukunft. So geht es auch Semere Mengesteab aus Eritrea. Er ist mitten in seiner Ausbildung bei dem Papierproduzierenden Unternehmen Neenah Gessner, das mit zwei Standorten in Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham in Deutschland vertreten ist. Sein Lehrplatz ist für ihn das Beste in seinem deutschen Alltag überhaupt. Und Simon Gebhardt, Ausbildungsleiter bei Neenah Gessner, betont: „Für ihn gab es keine Sonderbehandlung aufgrund seiner Flüchtlingsgeschichte. Semere habe sich bei uns beworben und in einem Praktikum sein Interesse und Engagement gezeigt. Er wurde aufgrund seiner sehr guten Leistungen genommen und macht uns seitdem deutlich, dass unsere Entscheidung richtig war.“

Von der Kunststofftechnik zum eigenen Auto

Auch Semere hat seinen Platz in seiner neuen Lebensstation gefunden. Der 20-jährige aus Eritrea lebt in einer Wohngemeinschaft im B&O-Gelände in Bad Aibling. Für seinen Lehrplatz zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik absolvierte er von Januar 2018 bis Juli 2018 zunächst ein Praktikum bei Neenah Gessner und startet im September 2018 seine Ausbildung. „Semere hat uns von Anfang an überzeugt und wir freuen uns sehr, dass er seine Ausbildung hier macht“, erklärt Simon Gebhardt. Für den Schichtstart um 5.45 Uhr muss er sich schon zeitig mit dem Fahrrad auf den Weg zur Bad Aiblinger Zugstation machen. Doch das nimmt er gerne in Kauf. Während seiner Ausbildung ist er mitten im Produktionsprozess integriert und sein besonderes Augenmerk gilt der Meltblown-Maschine. In seiner freien Zeit hat ein weiteres Projekt in Angriff genommen: In 2019 möchte er gerne seinen Führerschein machen, um – wie alle Jugendlichen in seinem Alter – selbständiger unterwegs zu sein.

Zwei neue Sprachen lernen

Semere hat sich seinen Weg in Deutschland mit viel eigener Kraft gebahnt. Unterstützung kam selbstverständlich auch von vielen offiziellen und ehrenamtlichen Stellen. Denn ohne diese Hilfe ist es sehr schwierig in einem neuen Land Fuß zu fassen.

Gefragt nach seiner größten Herausforderungen in seiner neuen Heimat, kommen jedoch keine wirklichen Probleme zur Sprache, sondern die Kommunikation auf bayrisch. Das ist auch für alle Zugezogenen leicht nachzuvollziehen: Selbst mit Deutsch auf Muttersprachen-Niveau sind viele Ausdrücke einfach neu und müssen dazu gelernt werden. Alle absolvierten Deutsch-Kurse für Geflüchtete sind selbstverständlich auch auf hochdeutsch und deswegen ist boarisch wie eine zusätzliche Fremdsprache. Doch Semere hat diese Hürden gemeistert und kann problemlos mitreden. Gemäß dem Motto: Hier okemma und bleim basst.

Eine großartige Bescherung

Der Kindergarten Arche Noah hat für geflüchtete Kinder vor Ort Weihnachtspäckchen gepackt

Bruckmühl, 19. Dezember 2018 – Es ist inzwischen zu einer schönen Tradition geworden, dass die Kinder der „Arche Noah“ in Bruckmühl für die geflüchteten Familien ganz persönliche Weihnachtspäckchen zusammenstellen: In die bunten Geschenkpapiere kamen besonders lieb gewonnene Spielzeugautos, Kuscheltiere und vieles mehr. Diese Sachen sollen nun andere Kinder glücklich machen. Von manchen Spielzeugen fiel der Abschied besonders schwer, doch das Weihnachtsfest soll den Kindern auch vor Augen führen, dass bei manchen Familien vielleicht weniger Geschenke unter dem Christbaum liegen und deshalb dieses Spielzeug besonders geschätzt wird.

Zu der Übergabe kamen die geflüchteten Eltern mit den Kindern, die noch nicht in die Schule oder einen Kindergarten gehen, persönlich in die Arche Noah. Kindergarten-Leiterin Gisela Dreher begrüßte sie und alle Arche Noah-Kinder versammelten sich um die Adventskrippe. Nachdem mehrere Weihnachtslieder gesungen wurden, bekamen die jungen Besucher ihre Geschenke. Die restlichen Päckchen werden am Wochenende an die Kinder der Familien verteilt, die unter der Woche keine Zeit hatten.

Die Asylhilfe Bruckmühl bedankt sich im Namen aller Familien und ihrer Kinder für diese tolle Aktion!

Der Kindergarten Arche Noah Bruckmühl hat für geflüchtete Kinder vor Ort Weihnachtspäckchen gepackt
Der Kindergarten Arche Noah Bruckmühl hat für geflüchtete Kinder vor Ort Weihnachtspäckchen gepackt
Der Kindergarten Arche Noah Bruckmühl hat für geflüchtete Kinder vor Ort Weihnachtspäckchen gepackt
Der Kindergarten Arche Noah Bruckmühl hat für geflüchtete Kinder vor Ort Weihnachtspäckchen gepackt

Vielen Dank Bufdi Theresa!

Bruckmühl, 27. September 2018 – Vor fast genau einem Jahr landete die Bewerbung von Theresa Brunnlechner für den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) der Gemeinde Bruckmühl mit dem Arbeitsgebiet Asylhilfe auf dem Schreibtisch der zukünftigen Betreuer. Voller Begeisterung begann die erste Kontaktaufnahme durch Manfred Böttger und Julia Rinser von der Asylhilfe und schließlich der Arbeitsbeginn. Nach arbeitsreichen und zugleich interessanten Monaten wurde nun Theresa Brunnlechner auch offiziell aus ihrem Amt verabschiedet. Damit verbunden war ein großer Dank für eine ausgezeichnete und selbstständige Arbeit, die alle „Kollegen“ begeistert hat.

Durch den direkten Kontakt zu den Geflüchteten, die in Bruckmühl leben, konnte Theresa auf individuelle Probleme und Herausforderungen sehr gut eingehen. Gemeinsam mit den Paten und „offiziellen Stellen“ wurden Lösungen gefunden. Theresa engagierte sich auch bei der samstäglichen Nachhilfe in Bruckmühl. Außerdem begeisterte sie die Geflüchteten für Alpen.Leben.Menschen – ein Gemeinschaftsprojekt des Malteser Hilfsdienstes zusammen mit dem Deutschen Alpenverein: Neben Wanderausflügen zum Kennenlernen der Natur und Menschen wurden in den vergangenen Monaten auch Kletternachmittage in der Kletterhalle Rosenheim organisiert. Diese gemeinsamen Erlebnisse sind wunderbare Möglichkeiten für die Geflüchteten zum Kennenlernen der neuen Heimat über den Alltag hinaus.

Für Theresa hat bereits ein neuer Lebensabschnitt mit dem Start ihrer Ausbildung zur Ergotherapeutin begonnen. Die Asylhilfe ist nach wie vor auf der Suche nach einer/m Nachfolger/in für das vakante Amt im Bundesfreiwilligendienst. Bewerbungen sind an die Gemeinde Bruckmühl zu richten. Auf jeden Fall wird der/die Mitstreiter/in mit offenen Armen empfangen und bestmöglich unterstützt. Dies kann Theresa nur bestätigen!