Autor: Brigitte Paul

Asylhilfe Bruckmühl eröffnet Cafe International

Am Montag, 26. Februar, ist Premiere für das Café International der Asylhilfe Bruckmühl. Ab 16 Uhr sind alle Bruckmühlerinnen und Bruckmühler – egal, aus welchem Teil der Welt sie stammen – herzlich in das Wohnzimmercafé im Erdgeschoss der Kulturmühle eingeladen. Das Ziel des Treffpunktes ist es, die Möglichkeit zum direkten Austausch zu schaffen. Kennenlernen und Kommunikation sind die Zutaten für diesen Nachmittag.

Selbstverständlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Kaffee und Kuchen (kostenfrei) werden angeboten. De Asylhilfe dankt darüber hinaus der Firma Salus für die freundliche Tee-Spende für das Café. Der Treffpunkt findet regelmäßig an jedem letzten Montag im Monat statt. Die anschließenden Termine sind 25. März und 29. April.

Die Asylhilfe dankt der Gemeinde Bruckmühl für die Unterstützung durch die Nutzung des Wohnzimmercafes in der Kulturmühle.

Neues Zwischenlager für Fahrräder gesucht

Bisheriger Lagerraum wurde zum Anfang Januar 2024 gekündigt

Bruckmühl, 19. Dezember 2023 – Zum Ende des Jahres 2023 beschäftigen Martin Hottner und die Fahrradexperten vom Repair Café zwei Fragen: Wohin mit den bereits reparierten Fahrrädern? Und wo kann das Herrichten der gespendeten Räder in der kalten Jahreszeit weitergehen? Leider wurde die bisher genutzte Garage zum Anfang des kommenden Jahres gekündigt. Damit die bereits hergerichteten Fahrräder nicht sprichwörtlich auf der Straße stehen, wird nun nach einer Zwischenlösung – wenn möglich gerne auch einer langfristigeren Lösung – gesucht.

Wer einen Raum wie Garage oder Schuppen für die kommenden Monate oder auch länger entbehren kann, wendet sich am besten per Mail an die Asylhilfe: helfen@asylhilfe-bruckmuehl.de. Darüber hinaus freut sich das Fahrrad-Team rund um Martin Hottner und die Helfer vom Repair-Café auch über weitere Mitstreiter, die beim Reparieren anpacken möchten. Wer hier Interesse hat, meldet sich bitte auch per Mail bei der Asylhilfe Bruckmühl.

In dem bisher genutzten Raum befinden sich insgesamt ca. 30 Räder. Sie sind größtenteils für die Geflüchteten vorgesehen, die demnächst in die neuen Container in Heufeldmühle einziehen. Die Fahrräder helfen bei einer selbstständigen Mobilität für ein Leben hier am Ort. Die Asylhilfe Bruckmühl koordiniert die Fahrradspenden von Bruckmühlern und das Verteilen (gegen eine finanzielle Aufwandsentschädigung) der straßenverkehrstauglichen Räder.

Felix Haller ergänzt Organisationsteam der Asylhilfe Bruckmühl

Die Asylhilfe Bruckmühl hat ein neues Leitungs-Trio: Neben Christine Kaa und Jürgen Walter kümmert sich nun auch Felix Haller um die vielen kleinen und großen Herausforderungen der ehrenamtlichen Gruppe. Der 35-jährige Bruckmühler ist hauptamtlich Planer für Haustechnik. Bereits 2015 hatte er die Asylhilfe unterstützt, dann allerdings eine Pause eingelegt. Nun bestimmt er den weiteren Kurs mit.

„Ich möchte anderen Menschen aktiv helfen, zum Beispiel durch Unterstützung beim Deutschlernen oder bei alltäglichen Herausforderungen mit Ämtern,“ so Felix Haller. „Bei dieser ehrenamtlichen Arbeit merke ich, dass ich etwas zum Positiven verändern kann und sehe, wie dankbar die Menschen sind. Das motiviert mich.“

Christine Kaa und Jürgen Walter gehören weiterhin dem Organisationsteam der Asylhilfe Bruckmühl an. Seit 2014 ist Christine Kaa in der Asylhilfe aktiv, damals kamen die ersten unbegleiteten Jugendlichen in Bruckmühl an. Auch Jürgen Walter ist seit der „großen Flüchtlingswelle“ in 2015 bei der Asylhilfe engagiert. Beide sind seit 2020 im Leitungsteam aktiv.

Alte Räder für ein neues Leben

Vor einiger Zeit rief die Asylhilfe Bruckmühl dazu auf, nicht mehr benötigte Fahrräder zu spenden. Ziel war es, den Geflüchteten mehr Mobilität zu bieten, um zum Beispiel zur Arbeit oder zum Deutschkurs zu kommen. Und der Aufruf war erfolgreich: Viele Zweiräder erreichten die Asylhilfe – vielen Dank für diese Unterstützung. Nun ging es an das Herrichten der Velos.

Hier sprang das erfahrene ehrenamtliche Team unter der Federführung von Martin Hottner mit Unterstützung des des Repair Cafés Bruckmühl ein. Ein besonderes Dankeschön geht an Reinhard Mehlo, Manfred Röhl und Wolfgang Seuffert. Sie widmeten sich mit ihren ganzen Erfahrungen und einem großen Schatz an Ersatzteilen den Rädern und machten sie fahrtüchtig.

Nach und nach wandern die Fahrräder nun zu ihren neuen Besitzern, bis dato konnten 15 Räder weitergegeben werden. Auch diese Woche waren wieder viele strahlende Gesichter zu sehen, denn mit einem eigenen Rad lebt es sich einfach viel besser.

Für die Materialkosten der Instandsetzung und als Wertschätzung gegenüber den Helfern wird je nach Zustand der Räder ein Unkostenbeitrag pro Rad fällig, der von den Flüchtlingen auch gerne bezahlt wird. Diese Einnahmen gehen dann zu 100 Prozent an das Repair Café zurück.

Auch in Zukunft werden weiterhin alte Fahrräder benötigt. Mit Belegung der Wohncontainer in Heufeldmühle werden viele Geflüchtete froh sein über dieses größere Stückchen Mobilität im Umfeld ihrer neuen Unterkunft.

Fair Play

Erstes Fußballspiel zwischen den Geflüchteten aus der Turnhalle Bruckmühl und den unbegleiteten Flüchtlingen aus dem Jugendheim Hinrichssegen

Kein Schiedsrichter, keine Fouls und keine Verletzungen – das ist die positive Bilanz des ersten Fußballspiels zwischen Geflüchteten aus der Turnhalle Bruckmühl und Jugendlichen, die momentan in Hinrichssegen leben. Initiiert durch die Asylhilfe Bruckmühl trafen sich Anfang September beide Mannschaften bei herrlichem Sommerwetter auf dem Sportplatz neben dem Jugendheim (ehemaliges Diabetikerheim). Die Spieler der Turnhalle gewannen am Ende mit 6:2. Doch was am meisten zählte waren das Beisammensein, der Austausch und das gemeinsame Spiel.

Für einen zufälligen Besucher bot sich ein scheinbar chaotisches Bild: Viele Spieler, alle in anderen Sportklamotten, keine klar erkennbaren Mannschaften und ein Stimmengewirr aus sehr vielen verschiedensten Sprachen. Doch das „chaotische Spiel“ war ein organisiertes Turnier zwischen Geflüchteten, die alle in Bruckmühl leben. Und Fußballspielen verbindet, ohne dass die gleiche Sprache gesprochen wird.

Alle Spieler hatten sehr viel Spaß! Deswegen ist eine Fortsetzung auf jeden Fall geplant. Ob dann eventuell die Jugendlichen aus Hinrichssegen den Sieg holen?

Asylhilfe im Gespräch – Seniorentag Bruckmühl am 9.9.

Am Samstag, 9. September 2023, findet ab 10 Uhr bis 16 Uhr der Seniorentag in der Schule Heufeld (Hans-Scheibmaier-Straße 2-10, 83052 Bruckmühl). Die Asylhilfe ist mit einem Informationsstand vor Ort, um mit interessierten Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Wer möchte im Alter nicht rasten & rosten, sondern sich aktiv bei der Integration Geflüchteter einbringen? Die Möglichkeiten sind vielfältig: Von Deutschkursen, über Behördenkommunikation bis zu Übersetzungen und Hilfe im Alltag. Im Gegenzug erfahren die Helfenden viel Neues aus einer anderen Kultur und blicken hinter die Schlagzeilen aus den Medien.

Informationen zum Seniorentag auf der Webseite der Gemeinde: https://www.bruckmuehl.de/communice-news/news/artikel/aktionstag-fuer-senioren-am-992023-618

Schule aus & kein Plan?

Als Bundesfreiwillige/r der Gemeinde Bruckmühl für die Asylhilfe neue Erfahrungen sammeln

Das Ende der Schulzeit naht in wenigen Wochen für viele SchülerInnen. Doch was kommt danach? Eine praxisnahe Alternative zu Ausbildung oder Studium ist ein Bundesfreiwilligendienst für die Asylhilfe Bruckmühl. Die Stelle ist ab sofort zu besetzen und dauert mindestens sechs Monate. Bewerbungen können direkt bei der Gemeinde eingereicht werden. Für Rückfragen im Vorfeld einer Bewerbung steht die Asylhilfe zur Verfügung (am besten per Mail helfen@asylhilfe-bruckmuehl.de).

Was erwartet eine/n Bufdi? Bei der Asylhilfe Bruckmühl werden alle Geflüchteten im Gemeindegebiet bei ihren individuellen Herausforderungen betreut. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur organisatorischen Unterstützung im Behördendschungel und Hilfe beim Deutschlernen ist alles möglich. Besonders wichtig sind persönliches Engagement und selbstständiges Arbeiten.

Die Asylhilfe Bruckmühl hat in den vergangenen Jahren regelmäßig mit Bufdis zusammengearbeitet und kann deshalb auf bewährte Strukturen zurückgreifen. Alle Jugendlichen hoben nach ihrer Zeit als Bundesfreiwillige die tollen Erfahrungen hervor – unweigerlich ist man mit der gesamten Breite an „Leben“ konfrontiert und stellt sich den realen Problemen im Alltag. In Bruckmühl kommen voraussichtlich Ende dieses Jahres durch die geplanten Container für Geflüchtete weitere Aufgaben auch auf die/den Bufdi zu.

Weitere Infos zur Bewerbung auf der Webseite der Gemeinde: https://stellen.bruckmuehl.de/jobposting/9ba45e2cc7cded5cafe2f493af9fe42904272ea20?ref=homepage

Kontakt:
Asylhilfe Bruckmühl
Rathaus Bruckmühl
Gewerbepark BWB 29
83052 Bruckmühl
www.asylhilfe-bruckmuehl.de
helfen@asylhilfe-bruckmuehl.de

Lernen & Leben in Bruckmühl

Wöchentliche Deutsch-Nachhilfe der Asylhilfe Bruckmühl

Nataliia Plakunova mit der ehrenamtlichen Deutsch-Helferin Maria Marx

Eine ganze Klasse voller hochmotivierter Schüler? Ja, wo gibt´s denn sowas? Ganz klare Antwort: Immer dienstags ab 18 Uhr in der Deutsch-Nachhilfe der Asylhilfe Bruckmühl. Bereits seit Juli 2022 treffen sich einmal wöchentlich Interessierte aus allen Ländern, um den gelernten Stoff aus den offiziellen Sprach- und Integrationskursen zu vertiefen. „Hier geht es weniger um Grammatik, sondern das Reden über alltägliche Dinge steht im Vordergrund“, berichtet zum Beispiel der Geflüchtete Roman Plakunov. Die ehrenamtlichen Helfer sind keine offiziellen Lehrkräfte und in dem Kurs muss auch kein Lehrplan berücksichtigt werden. Vielmehr können die Schüler mit ihren Fragen oder Hausaufgaben aus den Kursen kommen und gemeinsam wird eine Lösung erarbeitet.

Im Durchschnitt kommen ca. 4-5 Ehrenamtliche, bei 8-10 Schülern kann eine sehr gute Betreuung sichergestellt werden. Die Treffen sind offen für alle Nationen, momentan kommen aber hauptsächlich UkrainerInnen. Zu ihnen gehören auch der 35-Jährige Roman Plakunov und seine 33-jährige Frau Nataliia Plakunova. Sie stammen aus der umkämpften Donezk-Region in der Ukraine und flohen mit ihren drei Kindern (10 Jahre, 5 Jahre und 1,5 Jahre). Sie leben hier in einer eigenen Wohnung. In der Ukraine arbeitete Natalia als Ingenieurin in der Technischen Abteilung bei der Eisenbahn. Hier in Deutschland ist sie momentan in Elternzeit. Für sie und ihren Mann ist klar: „Wir wollen in Sicherheit in Deutschland bleiben und bauen uns hier ein neues Leben auf.“ Dafür ist die deutsche Sprache das Wichtigste. Die Kinder lernen es spielerisch in der Schule und im Kindergarten. Die Eltern geben ihr Bestes in den Kursen und dem Nachhilfetreffen. Die Ehrenamtlichen freuen sich über ihr Engagement und sind begeistert vom Wissensdurst der Beiden: „Das Wichtigste ist, genug Selbstvertrauen zum Sprechen zu gewinnen. Alles weitere ergibt sich mit der Zeit.“ Das nächste Ziel für Roman Plakunov ist es, eine Arbeit hier in der Gegend zu finden. In der Ukraine war er als Einkäufer im Einzelhandel tätig. In diesem Bereich soll es auch hier weitergehen.

Die 40-jährige Tetiana Matsur ist ebenfalls mit ihren Kindern (15 und 10 Jahre) nach Deutschland geflohen und lebt in Bad Aibling bei einer deutschen Familie. Der ältere Sohn geht vor Ort ins Gymnasium und er war auch entscheidend bei der Wahl des Fluchtlandes: In der Schule in der Ukraine hat er bereits Deutsch gelernt. Tetiana steht dem Fleiß ihrer Kinder in nichts nach und hat bereits bei einem Sprachkurs viel gelernt. Inzwischen arbeitet sie in Kolbermoor als Buchhalterin bei einer Software-Firma.

Bei dem Kurs geht es nicht nur um Grammatik und Aussprache, sondern vor allem auch um den Alltag in Deutschland. Wo finde ich eine Wohnung? Wie sieht ein Arbeitsvertrag in Deutschland aus? Welchen Sprachen-Abschluss muss ich vorweisen? Viele Fragen, die auch von den Ehrenamtlichen nicht sofort beantwortet werden können. Aber die Gemeinschaft hilft weiter. Davon profitiert nun auch Oleksii Rohodchenko, der an diesem Dienstag noch relativ neu dabei ist. Der 37-jährige ist erst seit wenigen Wochen mit seiner Frau und Tochter aus der Zentralukraine nach Bruckmühl gezogen. Sie haben eine eigene kleine Wohnung. Der LKW-Fahrer möchte möglichst schnell die Sprache lernen, um einen Job antreten zu können. „Die Nachhilfe ist sehr gut für mich“, berichtet Oleksii.

Die Geschichten der Geflüchteten sind so unterschiedlich wie die Lebenswege von uns allen Menschen. Ein paar Dinge haben wir jedoch gemeinsam: Der Wunsch nach Sicherheit und die Suche nach einem Zuhause für die Familie. Dabei bietet die Deutsch-Nachhilfe eine regelmäßige und verlässliche Unterstützung.

Interessiert & Hilfsbereit? Herzlich willkommen zum Helfertreffen!

Offene Treffen der Asylhilfe Bruckmühl für Alle an jedem 3. Mittwoch im Monat

Bruckmühl, 04. Mai 2023 – Bereits seit knapp zehn Jahren ist die Asylhilfe Bruckmühl aktiv – für alle Geflüchteten, die bei uns vor Ort wohnen und Unterstützung bei der Integration benötigen. Doch diese Hilfe passiert oft im Hintergrund und wird in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

Wer mehr erfahren will und Interesse hat, als aktiver Teil ein wichtiges Rädchen im „Getriebe“ der Asylhilfe zu werden, ist herzlich eingeladen: An jedem dritten Mittwoch im Monat können alle Interessierten ab 19:30 Uhr zu den Treffen kommen (Freikirchliche Gemeinde Bruckmühl, Kirchdorfer Straße 9B, hinter „Café Mokka). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns über alle Teilnehmer des Treffens.

Das erste offene Treffen ist am 17. Mai, die kommenden Termine sind 21. Juni und 19. Juli.

Für weitere Infos kann man sich gerne per Mail (helfen@asylhilfe-bruckmuehl.de) an die Asylhilfe Bruckmühl wenden.

Dankeschön Bufdi Ena!

Wer hat Interesse am Bundesfreiwilligendienst für die Asylhilfe und möchte sich bewerben?

In anderthalb Jahren kann so viel passieren: Als Ena Jukic ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Gemeinde Bruckmühl für die Asylhilfe Bruckmühl im Oktober 2021 anfing lag der Fokus ihrer Arbeit bei dem Kontakt zu den Geflüchteten im Gemeindegebiet. Deutschkurse, Berufliche Nachhilfe, Wohnungssuche – damit beschäftigen sich die Ehrenamtlichen der Asylhilfe. Doch mit dem Ukrainekrieg standen alle plötzlich vor vollkommen neuen Herausforderungen.

Die Turnhalle des Gymnasiums Bruckmühl füllte sich mit Geflüchteten aus der Ukraine, ein paar Monate später wurden die Menschen auf andere Einrichtungen im Landkreis oder dezentral verteilt und die Turnhalle wieder freigegeben. Doch seit ein paar Monaten ist die Turnhalle wieder belegt, momentan mit ca. 100 männlichen Geflüchteten aus verschiedensten Nationen, unter anderem Afghanistan, Syrien und der Türkei. Ehrenamtliche der Asylhilfe helfen beim Deutschlernen.

Damit änderten sich in den vergangenen Monaten die Aufgaben von Bufdi Ena regelmäßig. „Mir hat der Deutschunterricht und der direkte Kontakt zu Geflüchteten besonders gut gefallen. Es ist beeindruckend und berührend zu sehen, wie Menschen sich innerhalb kürzester Zeit entwickeln und wie sich ihr Leben zum Beispiel durch eine positive Nachricht zum Asylverfahren verändert,“ so Ena Jukic. „Es war sehr schön, die Menschen eine Zeitlang begleiten und unterstützen zu können. Der enge Kontakt zu so vielen verschiedenen Menschen war für mich außerordentlich bereichernd.“

Aktuell leben auch viele ukrainische Geflüchtete in der Gemeinde in eigenen Wohnungen oder bei Familien. Integration im Alltag, Vermittlung von Deutschkursen, Hilfe bei der Arbeitssuche und Betreuung von Kindern sind auch weiterhin wesentliche Arbeitsgebiete der Asylhilfe.

Die Tätigkeit im Bundesfreiwilligendienst ist auf maximal 18 Monate beschränkt. „Ena Jukic war in den vergangenen anderthalb Jahren eine wesentliche Stütze für unsere Arbeit. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich bei der Gemeinde Bruckmühl wieder BewerberInnen melden, die mit uns gemeinsam für Geflüchtete tätig werden möchten,“ so das Organisationsteam der Asylhilfe Bruckmühl (Christine Kaa, Christian Höschler und Jürgen Walther).

Für weitere Infos kann man sich gerne per Mail (helfen@asylhilfe-bruckmuehl.de) an die Asylhilfe Bruckmühl wenden.